Pressemitteilung

Soja-Importe sinken um 25%

Start Aktuelles Soja-Importe sinken um 25%

Soja-Importe sinken um 25%

Nachhaligkeitserfolg für Landwirtschaft: TONISO-Fütterung zeigt Wirkung

Rheda-Wiedenbrück, 10.11.2020 – Seit dem Jahr 2017 treibt Tönnies ein tieroptimiertes-, nitrat- und sojareduziertes Fütterungskonzept – kurz TONISO – bei den landwirtschaftlichen Betrieben voran. Das Ziel ist es, den Proteingehalt im Schweinefutter deutlich zu senken und damit gleichzeitig die Emissionen zu reduzieren. Das TONISO im Schweinestall angekommen ist, zeigen die aktuellen Importstatistiken von Soja nach Deutschland. Wie aus einer Antwort der Bundesregierung an eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hervorgeht, ist der Import an Soja ist in den vergangenen Jahren um mehr als 25 Prozent zurückgegangen.
„Die TONISO-Fütterung zeigt Wirkung“, sagt Dr. Wilhelm Jaeger, Leiter der Stabstelle Landwirtschaft bei Tönnies. „Wir freuen uns, dass unsere Bemühungen Früchte tragen und wir somit einen großen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Nutztierhaltung in Deutschland leisten können.“ Gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen hatte Tönnies das Thema angeschoben und zunächst 60 bis 70 Betriebe projektbezogen bei der TONISO-Fütterung begleitet. Nach und nach kamen mehr Betriebe hinzu. „Mittlerweile haben die meisten unserer Betriebe auf diese proteinreduzierte Fütterungsmethode umgestellt.“ Und der Erfolg spricht für sich: Wie die Bundesregierung jetzt mitteilt, lag die Einfuhr von Sojabohnen und -schrot nach Deutschland zuvor noch bei rund 6 Millionen Tonnen. Jetzt wurden zwischen 2017 und 2019 nur noch 4,4 Millionen Tonnen Soja importiert und damit mehr als 25 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum.
Die Tönnies Unternehmensgruppe sieht sich in ihren Plänen bestätigt und möchte diesen Weg weitergehen. „In dieser Thematik steckt weiteres Einsparpotenzial. Wir sind uns sicher, dass über die Absenkung des Sojaanteils weitere Nachhaltigkeitsziele erreicht werden können“, sagt Dr. Wilhelm Jaeger. Denn mit dieser Fütterungsmethode könne nicht nur die Umwelt entlastet, sondern auch die Gesundheit der Tiere gefördert werden.