Fleischgipfel

Clemens Tönnies fordert: „Zukunftsplan statt Abwrackprämie“

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Clemens Tönnies fordert:
„Zukunftsplan statt Abwrackprämie“

Rheda-Wiedenbrück, 15. September 2021 – Beim heutigen Fleischgipfel mit Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner stellt sich Unternehmer Clemens Tönnies hinter die landwirtschaftlichen Erzeuger: „Die gesamte Erzeugungskette, vom Sauenhalter, Mäster bis hin zum Schlachthof und Fleischverarbeiter macht seit Monaten finanzielle Verluste. Wir brauchen jetzt einen Zukunftsplan für die deutschen Bauern, mit kurzfristigen Corona-Hilfen wie es andere Branchen auch bekommen haben.“

Diese Corona-Folgen sind kein Strukturproblem der deutschen Landwirtschaft, sondern ein aktuelles Absatzproblem, schließlich fehlen Volksfeste, Familienfeiern, Gastronomie und Großveranstaltungen. „Wer jetzt Abwrackprämien fordert, der reißt die Ställe in Deutschland ab und baut sie in Polen, Spanien und Dänemark wieder auf. Für den ländlichen Raum ist die Nutztierhaltung ein essentieller Wirtschaftszweig. Hier ist die Politik gefordert einen Zukunftsplan aufzuzeigen. Schließlich ist eine nachhaltige Lebensmittelversorgung nur in regionalen Kreisläufen realisierbar.“

So hält auch das Bundesforschungsinstitut Thünen eine Reduktion der Tierzahlen für den falschen Ansatz. Ein verringertes deutsches Angebot würde ziemlich schnell dazu führen, dass das Fleisch aus anderen Ländern importiert würde, zu schlechteren Bedingungen des Tier- und Klimaschutzes.

„Die deutsche Erzeugungskette erlebt in dieser Pandemie eine schwere Absatzkrise. Daher brauchen wir jetzt kurzfristig die Corona-Hilfen“, sagt Clemens Tönnies. „Es ist gut, dass sich der deutsche Lebensmitteleinzelhandel zu Qualitätsfleisch aus Deutschland bekennt.“ Mittelfristig fordert Tönnies, dass sich die Politik zu den erhöhten Fördersätzen für Tierwohlställe bekennt und die Empfehlungen der Borchert-Kommission endlich umsetzt. „Wenn wir jetzt nicht handeln, erleben wir ein Höfesterben in Deutschland und Importzuwächse von tierischen Lebensmitteln.“

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Hochmoderne Lehrwerkstatt bei Tönnies eröffnet

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Azubis können Wissen praktisch vertiefen

Hochmoderne Lehrwerkstatt bei Tönnies eröffnet

Rheda-Wiedenbrück, 8. September 2021 – Endlich ist es soweit: Die neue firmeneigene und hochmoderne Lehrwerkstatt der Tönnies Unternehmensgruppe ist fertiggestellt. Auf einer Fläche von rund 250 Quadratmetern können die technischen Auszubildenden zukünftig ihre mechanischen und elektronischen Kenntnisse noch besser vertiefen. Unterstützt werden sie dabei von ihren Ausbildern. Zur offiziellen Eröffnung der neuen Räume am Standort in Rheda kamen auch Clemens Tönnies, Gesellschafter der Tönnies Unternehmensgruppe, und seine Frau Margit.

Für die firmeneigene Lehrwerkstatt wurden in den vergangenen Monaten mehrere Räume auf dem Betriebsgelände kernsaniert, renoviert und modernisiert.  Tönnies ist damit nicht mehr auf eine externe Lehrwerkstatt angewiesen. „Die Azubis sind jetzt viel näher am Geschehen dabei. Sie lernen nicht nur die Theorie aus der Ferne, sondern sind jetzt mittendrin“, sagt Jan Fuhrmann, Ausbildungsleiter der technischen Berufe. Er hat die Planung und Umsetzung der neuen Lehrwerkstatt mit seinen Kollegen vorangetrieben. Zukünftig können die Tönnies-Azubis hier praktisch arbeiten und ihre Kenntnisse unter anderem beim Schweißen, Drehen, Fräsen festigen. Für die Theorie gibt es einen zusätzlichen Schulungsraum mit Computern und Smartboard. Das Meisterbüro der Ausbilder befindet sich ebenfalls in der Lehrwerkstatt. Dadurch arbeiten die Azubis und Ausbilder eng zusammen und können schnell Feedback geben.

„Wir bilden hier nicht nur neue Fachkräfte aus, sondern Persönlichkeiten“, sagt Clemens Tönnies bei der Eröffnung. Die Nachwuchsförderung und Ausbildung ist dem Familienunternehmen besonders wichtig. Deshalb setzt Tönnies mit der hochmodernen Lehrwerkstatt neue Anreize für die Auszubildenden. 25 Azubis aus vier Lehrjahren und drei verschiedenen Berufsfeldern bildet das Familienunternehmen im technischen Bereich aktuell aus.

Die angehenden Fachkräfte zum Elektroniker, Mechatroniker und Industriemechaniker kümmern sich im laufenden Betrieb um die Instandhaltung, Wartung oder Fehlerbehebung von Maschinen, Förderbändern und Kühlung. Dabei sind aber auch immer wieder kreative Lösungen gefragt. Die Tönnies-Azubis werden dabei direkt in die praktischen Arbeiten miteinbezogen. „Hier muss niemand wochenlang danebenstehen und zugucken, sondern darf gleich mit anpacken. Und ehrlich: Häufig haben sie super Ideen, auf die wir alten Hasen nicht gekommen wären“, sagt Jan Fuhrmann.

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Neuer CFO: Daniel Nottbrock übergibt an Carl Bürger

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Geplante Staffelübergabe des Finanzvorstands

Neuer CFO: Daniel Nottbrock übergibt an Carl Bürger

Rheda-Wiedenbrück, 31. August 2021 – Ende des Jahres geht bei der Tönnies Unternehmensgruppe eine Ära zu Ende: Daniel Nottbrock (45) übergibt nach mehr als 20 Jahren die Position des Finanzvorstands (CFO). Wie vor einigen Jahren schon vereinbart, übernimmt sein bisheriger Stellvertreter Carl Bürger (34) die Funktion in der Geschäftsführung. Nottbrock will sich ab dem 1. Januar 2022 auf seine Aufgabe als Geschäftsführer der Asset Immobilien GmbH konzentrieren. Er bleibt aber dem Beirat der Tönnies Unternehmensgruppe mit seiner langjährigen Erfahrung und Expertise erhalten.

„Die Übergabe haben wir schon vor einigen Jahren so ins Auge gefasst und mit den Gesellschaftern vereinbart. Die Asset Immobilien GmbH ist so umfangreich und vielfältig geworden, dass ich allein damit alle Hände voll zu tun habe“, sagt Daniel Nottbrock. „Mit Carl Bürger übergebe ich die Finanz-Geschäftsführung der Holding zudem jetzt in jüngere Hände.“ Der 34-Jährige hatte das operative Finanzgeschäft der Gruppe in den vergangenen drei Jahren schon sukzessive übernommen. „Hier gab es einen geräuschlosen und fließenden Übergang, der zum 1. Januar nur noch formell umgesetzt werden muss“, fügt Nottbrock hinzu. Vor allem bei den Zukäufen unter anderem der dänischen Tican-Gruppe 2015 und zuletzt des Wurstherstellers Schwarz Cranz im vergangenen Jahr hatte Carl Bürger großen Anteil an der erfolgreichen Übernahme.

„Ich bin Daniel Nottbrock zutiefst dankbar. Er hat unser Unternehmen seit 1999 aktiv mitgestaltet und es auf finanziell hervorragende Beine gestellt. Ohne ihn wäre Tönnies heute bei weitem nicht so gut auf Kurs“, sagt Clemens Tönnies, geschäftsführender Gesellschafter. „Daher bin ich froh, dass er uns mit seinem fundierten Fachwissen als Mitglied im Beirat weiter erhalten bleibt.“ Die Gesellschafter begrüßen die künftige Struktur. „Wir bedanken uns bei Daniel Nottbrock für seine geleistete Arbeit. Diese wollen wir nun mit Carl Bürger fortsetzen“, unterstreicht Robert Tönnies.

Carl Bürger ist ein Tönnies-Eigengewächs. Der 34-Jährige kam bereits vor 16 Jahren zur Unternehmensgruppe. Tönnies kannte er von seinem Großvater, der als Verwaltungsleiter am Standort in Weißenfels tätig war. Nach Praktikum und Ferienjob absolvierte er den praktischen Teil seines Studiums der Wirtschaftswissenschaften bei Tönnies in Rheda. Er war damit der erste duale Student beim Lebensmittelproduzenten. Bereits mit 21 Jahren übernahm er die Leitung des Rechnungswesens, kurz darauf kam die Rechnungskontrolle hinzu, ehe er zum Stellvertreter von Daniel Nottbrock ernannt wurde. Nun tritt Carl Bürger die Nachfolge seines Chefs an.

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5.000 Corona-Impfung bei Tönnies

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Große Bereitschaft in der Belegschaft

5.000 Corona-Impfung bei Tönnies

Rheda-Wiedenbrück, 30. August 2021 – Seit ein paar Monaten dürfen Betriebsärzte in Deutschland bei den Corona-Impfungen unterstützen. Von Anfang an stand das Familienunternehmen Tönnies aus Rheda-Wiedenbrück in den Startlöchern, um seine Beschäftigten impfen zu können. Der Startschuss fiel schließlich am 18. Mai. Nur gut drei Monate später wurde jetzt die 5.000. Corona-Impfung in Rheda verabreicht – eine Glanzleistung aller Beteiligten, die an der Organisation und Durchführung beteiligt sind.

Über die Jubiläums-Impfung freuen konnte sich Mitarbeiterin Mihaela Muntean. Sie erhielt die 5.000 Corona-Impfung, die im eigens eingerichteten betrieblichen Impfzentrum bei Tönnies in Rheda verimpft wurde. Zu diesem Jubiläum überreichten ihr Impfkoordinator Olaf Sander und Tillman’s-Geschäftsführer Uwe de Weerd einen Blumenstrauß. „Der große Zuspruch für die Impfung unter den Beschäftigten ist vorbildlich“, freut sich Impfkoordinator Olaf Sander. Zusammen mit seinen Kolleginnen und Kollegen ist er für die Organisation und Durchführung rund um die Impfungen zuständig.

Durchgeführt werden die Impfungen sowohl von den Betriebsärzten als auch von regionalen Hausärzten, die nach ihren Sprechzeiten in die Betriebsarztpraxis kommen und dort die Impfungen anbieten. In Spitzenwochen schaffte das Impfteam bis zu 600 Impfungen pro Woche. Wöchentlich werden auch momentan weiterhin bis zu 200 Personen bei Tönnies in Rheda geimpft. Über freie Impf-Termine werden die Mitarbeiter über die firmeneigene Mitarbeiter-App informiert. Die Organisation dabei ist das A und O, damit der Impfstoff vollständig verwendet werden kann. „Wir sind zuversichtlich, die Impfquote noch weiter zu steigern“, sagt Olaf Sander. Regelmäßig informiert das Familienunternehmen seine rund 6.500 Beschäftigten am Standort in Rheda über die Vorteile und die Freiheiten, die eine Corona-Impfung mit sich bringen kann. Knapp 70 % der Beschäftigten sind inzwischen mindestens einmal geimpft.

Das Lebensmittelunternehmen setzt neben den Impfungen auf ein ganzheitliches Maßnahmen-Konzept, um das Corona-Virus einzudämmen. Neben zweimal wöchentlichen PCR-Tests sind in der Produktion unter anderem zahlreiche HEPA Filter eingerichtet worden. Die Maßnahmen zeigen Erfolg. Seit Monaten liegt der Anteil der positiv getesteten Ergebnisse im Promillebereich.

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Tönnies investiert weiter in Ausbau der Aktivitäten im Veggie-Bereich

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Umsatzsteigerung um mehr als 250 Prozent | Neue Produktpalette für Fleischersatzprodukte | Neue Marke „DeKoepers“

Tönnies investiert weiter in Ausbau der Aktivitäten im Veggie-Bereich

Rheda-Wiedenbrück, 06. August 2021 – Vor rund einem halben Jahr hat die Tönnies Unternehmensgruppe ihre Aktivitäten im vegetarischen und veganen Segment unter dem eigenen Geschäftsbereich Vevia 4 You GmbH & Co. KG gebündelt. Jetzt zieht der Rheda-Wiedenbrücker Lebensmittelhersteller eine erste Bilanz. Und die fällt mehr als positiv aus. Denn neben einer breiten Listung der Produkte unter den Marken „Gutfried“, „Veviva“ und „Es schmeckt“ im Lebensmitteleinzelhandel bestätigt auch der Verbraucher den Weg in diesem Bereich. Für die Unternehmensgruppe ist dieser Bereich ein fester Baustein in ihrer Nachhaltigkeits-Agenda.

„Es hat sich ausgezahlt, dass wir bei der Produktentwicklung auf Qualität statt Schnelligkeit gesetzt haben“, sagt Maximilian Tönnies. Ziel des Unternehmens ist es demnach, mit Produkten zu punkten, die geschmacklich überzeugen. Dafür haben die Entscheider bei Tönnies gemeinsam mit den Produktentwicklern umfangreiche Geschmackstests durchgeführt. „Im Bereich der Produktentwicklung haben wir in kurzer Zeit einen großen Sprung gemacht. Verbraucherpanel zeigen die Akzeptanz der Produkte beim Konsumenten. Hier wollen wir uns jetzt etablieren.“ Doch schon jetzt verzeichnet die Unternehmensgruppe einen starken Umsatzsprung: Lag der Erlös 2019 noch bei 8,3 Millionen Euro, so plant Tönnies für Ende dieses Jahres mit einem Umsatz von 30 Millionen Euro – ein Anstieg von mehr als 250 Prozent.

Treiber dafür soll nach dem erfolgreichen Start im Bereich Wurstersatz der Markt für Fleischersatzprodukte sein. Das Angebot von Tönnies in diesem Segment richtet sich nicht nur an Vegetarier und Veganer, sondern auch an Flexitarier, also diejenigen, die ab und an auf Fleisch verzichten möchten. „Für diese Zielgruppe sind Geschmack und Sensorik ganz wichtig. Unser Ziel ist es, dass beides ganz nah an das Fleischprodukt heranreicht“, erläutert Maximilian Tönnies. Und genau das habe man bei den neuen Produkten der Serie „Wie“ geschafft. „Die Chicken Nuggets, Hähnchenschnitzel oder die Fischstäbchen schmecken wie das Original. Da haben unsere Produktentwickler einen riesigen Job gemacht. Das schmeckt jetzt sogar meinem Vater.“ Zwei Jahre lange hat das Unternehmen an diesen Produkten getüftelt, ehe sie marktreif waren.

Die „Wie“-Serie steht kurz vor dem Abschluss, es fehlt nur noch der Feinschliff. Für die Produkte gibt es aber schon jetzt breite Listungs-Zusagen. „Wir konnten den LEH vor allem mit dem Geschmack überzeugen“, sagt Maximilian Tönnies. Mit einer Multi-Channel-Kampagne (unter anderem TV-Spots) startet das Unternehmen im September auch mit einer entsprechenden Marketing-Offensive.

Produziert werden die vegetarischen und veganen Artikel im eigenen Werk in Böklund. Die Kapazitäten sollen dort noch ausgebaut und erweitert werden. Einen zweistelligen Millionenbetrag will Tönnies hier in den kommenden Jahren investieren. Dabei soll es auch um den Ausbau des Sortiments und die weitere Optimierung der Produkte gehen. Dafür gibt es einen klaren Businessplan: So plant das Unternehmen im Bereich Wurstersatz bis Ende dieses Jahres einen Umsatz von rund 24 Millionen Euro, im Fleischersatz rund 6 Millionen Euro Umsatz. Bis 2025 soll der Gesamtumsatz in beiden Bereichen zusammen auf über 120 Millionen Euro ansteigen.

Auch wenn die Fleisch- und Wurstproduktion weiter das Hauptgeschäft der Unternehmensgruppe ausmachen wird, sagt Maximilian Tönnies: „Wir sind längst kein reiner Schlachtbetrieb mehr, sondern ein Lebensmittelhersteller.“ Er verweist dabei unter anderem auf Aktivitäten im Convenience-Bereich – z.B. mit Käseprodukten unter der neuen Marke „DeKoepers“, die in der Mikrowelle oder auf dem Grill in kurzer Zeit zubereitet werden können. Ebenso hat das Unternehmen Snacks, Saucen oder auch Grillartikel auf dem Radar. „Da haben wir noch einige gute Ideen in Petto, auf die sich die Verbraucher freuen dürfen.“ Übrigens: Bei allen Fleischersatzprodukten verzichtet das Unternehmen auf Regenwald-Soja und setzt stattdessen auf europäisches Soja. „Das ist Teil unserer t30-Nachhaltigkeitsstrategie, die wir unbeirrt weiter vorantreiben. Wir wollen genussvolle, gesunde und möglichst nachhaltige Lebensmittel herstellen.“

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Tönnies bleibt Familienunternehmen

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Eigentümer-Struktur bleibt unverändert | Zerrüttungsverfahren beendet | Ausbau der Bio-Produktion

Tönnies bleibt Familienunternehmen

Rheda-Wiedenbrück, 04. August 2021 – Die Gesellschafter der Unternehmensgruppe Tönnies – Robert, Clemens und Maximilian Tönnies – haben heute bekannt gegeben, dass die bisherige Eigentümer-Struktur unverändert bleibt. Die Anteile an dem Unternehmen bleiben somit in Familienhand. Die Gesellschafter unterstreichen, dass sie das Unternehmen weiter gemeinsam als Familienunternehmen in die Zukunft führen werden. Zudem erklären beide Gesellschafter-Stämme das Zerrüttungsverfahren für beendet.

Die beiden Gesellschafter-Stämme Robert Tönnies (50%) sowie Clemens und Maximilian Tönnies (50%) hatten im ersten Halbjahr 2021 gemeinsam verschiedene Optionen für die künftige Ausgestaltung der Eigentümer-Struktur geprüft. Sie kommen zu dem Schluss, dass die jetzige Struktur genau die richtige ist, um die jahrzehntelange, erfolgreiche Arbeit fortzusetzen. Alle Gesellschafter haben das Ziel, gemeinsam mit dem operativen Management die Zukunft von Tönnies zu gestalten. Das Unternehmen ist gut aufgestellt und bereit, die gesellschaftspolitischen Herausforderungen konsequent anzugehen.

Die Gesellschafter sind sich einig: In seiner Ausrichtung als integrierter Lebensmittelproduzent ist Tönnies weltweit einzigartig. Dieser Unternehmenswert soll weiter kontinuierlich gesteigert werden. Im Zuge der strategischen Überlegungen haben die Gesellschafter daher zum Ausbau des Kerngeschäftes in Deutschland übereinstimmend weitere Schwerpunkte der Unternehmensentwicklung bestimmt.

So liegt der Fokus in den kommenden Jahren auf den Themen Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Tierschutz. Dabei wird der Ausbau neuer Geschäftsfelder wie etwa Tiernahrung oder pflanzliche Fleischalternativen eine zunehmend wichtigere Rolle spielen. Tönnies ist heute schon Marktführer im Bereich Bio. Im Sinne einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung soll dieses Segment kontinuierlich weiter ausgebaut werden.

Mit der klaren Aussage für die gemeinsame Zukunft als Familienunternehmen leisten die Gesellschafter ihren Beitrag, die Gerüchte und Spekulationen um einen Verkauf oder Teilverkauf des Unternehmens zu beenden.

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45 neue Auszubildende starten im Team Tönnies am Standort Rheda

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Begrüßung der kaufmännischen und gewerblichen Azubis

45 neue Auszubildende starten im Team Tönnies am Standort Rheda

 

Rheda-Wiedenbrück, 3. August 2021 –  Verantwortung für Lebensmittel und Teamgeist, das sind zwei der wichtigsten Eigenschaften, die die 45 neuen Auszubildenden der Tönnies Unternehmensgruppe am Standort Rheda an ihrem ersten Arbeitstag mitbekommen haben. Begrüßt wurden die neuen Kolleginnen und Kollegen von Firmenchef Clemens Tönnies persönlich, seiner Frau Margit und Personalchef Martin Bocklage. Los ging es am Montag coronakonfrom im firmeneigenen Fußballstadion, der Tönnies Arena in Rheda-Wiedenbrück.

Neun verschiedene Berufe werden die 45 Auszubildenden in den nächsten zweieinhalb bis dreieinhalb Jahren am Standort in Rheda erlernen. Die größte Gruppe stellen die Industriekaufleute dar. Zudem konnte das Unternehmen angehende Fachkräfte für Lebensmitteltechnik, Lagerlogistiker, Fachinformatiker, Berufskraftfahrer und Einzelhandelskaufleute begrüßen. Im Bereich Technik erlernen zudem neun Auszubildende die Berufe Mechatroniker, Industriemechaniker und Elektriker für Betriebstechnik.

„Mit eurem heutigen ersten Arbeitstag steht euch die Arbeitswelt bei Tönnies offen“, sagt Clemens Tönnies. „Wir wollen, dass ihr Verantwortung übernehmt und anpackt, dabei aber nie den Teamgedanken aus den Augen verliert.“ Personalchef Martin Bocklage ergänzte: „Im Team Tönnies tragen wir alle Verantwortung für die hochwertigen Lebensmittel, die wir herstellen. Für Euch startet jetzt eine spannende Zeit.“

Nach der offiziellen Begrüßung lernten die neuen Auszubildenden ihre Ausbilder und Vorgesetzten kennen. Anschließend gab es in Gesprächen und einer Präsentation viel Spannendes über die Tönnies Unternehmensgruppe zu erfahren. Nach der Mittagspause mit Pizza an der frischen Luft lernten sich die Auszubildenden in Kleingruppen je Ausbildungsgang besser kennen. Für den überwiegenden Teil der Tönnies-Azubis dürfte der erste Arbeitstag der Startschuss für eine lange Laufbahn in der Unternehmensgruppe sein. Denn Tönnies setzt seit vielen Jahren auf die Ausbildung eigener Fachkräfte. „Wir leiden wie fast jede Branche unter dem Fachkräftemangel. Also bilden wir uns diese selber aus“, sagt Martin Bocklage. Er verwies auf eine Übernahmequote von über 90 Prozent in den vergangenen Jahren. „Den Azubis stehen bei uns demnach alle Türen offen.“

Trotz der großen Anzahl an Azubis dürfen sich Interessierte immer noch bewerben. „Denn in den Bereichen Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung, KFZ-Mechatroniker für Nutzfahrzeugtechnik, Fachkraft für Lebensmitteltechnik sowie Einzelhandelskaufleute würden wir durchaus noch engagierte und motivierte Fachkräfte von morgen einstellen“, ergänzt Martin Bocklage.

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Tönnies DRK-Kita seit zehn Jahren fest in Rheda-Wiedenbrück verankert

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Jubiläumsfeier im nächsten Jahr

Tönnies DRK-Kita seit zehn Jahren fest in Rheda-Wiedenbrück verankert

Rheda-Wiedenbrück, 2. August 2021 – Was hätte das für eine bunte Sause sein können: Die Kindertageseinrichtung bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück „feiert“ im August zehnten Geburtstag – wobei „feiern“ das falsche Wort ist. Denn aufgrund der Corona-Pandemie haben sich Unternehmen und Kitaleitung dazu entschieden, die Feier aufs kommende Jahr zu schieben. Dann soll es ein großes Familienfest geben mit allen aktuellen Kita-Familien aber auch ehemaligen Kita-Kindern mit ihren Eltern.

Als im August 2011 die DRK-Kita im Verwaltungsgebäude bei Tönnies eröffnet wurde, zählte die Einrichtung gerade einmal 15 Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren. Heute tummeln sich mehr als 50 Jungen und Mädchen jeden Tag in den rund 1000 Quadratmeter großen Räumlichkeiten. „Nach zehn Jahren können wir voller Stolz sagen: Die DRK Kita wird super angenommen und ist in Rheda-Wiedenbrück fest verankert“, sagt die heutige Kita-Leiterin Iris Hansel. Und zwar nicht nur von Kindern der Tönnies-Beschäftigten, sondern auch von firmenfremden Jungen und Mädchen aus dem Rheda-Wiedenbrücker Stadtgebiet. „In den vergangenen Jahren haben uns viele Familien ihr Vertrauen geschenkt, sodass die zur Verfügung stehenden Plätze immer besetzt werden konnten“, unterstreicht Iris Hansel.

In drei Gruppen können die Jungen und Mädchen spielen, toben, lachen, lernen, streiten und sich wieder vertragen. Betreut werden sie von mittlerweile 16 engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. „Ihr habt den richtigen Beruf gewählt. Denn Ihr seid mit viel Engagement und Herzenswärme jeden Tag für die Kinder da und stellt das Wohl der Jungen und Mädchen in den Mittelpunkt Eurer Arbeit“, lobte die Kita-Leiterin bei einer coronakonformen, kleinen Zusammenkunft.

Ihr Dank galt zudem der Familie und Firma Tönnies. „Wir sind unglaublich dankbar für die sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Josef Tillmann sowie Margit und Clemens Tönnies waren immer für unsere Kintertageseinrichtung da. Bei keiner Karnevalsfeier haben sie gefehlt, auf fast allen Festen waren sie dabei“, führte Iris Hansel weiter aus. Den Dank gaben Clemens und Margit Tönnies gern zurück. „Wie liebevoll und toll Sie sich hier um die Mädchen und Jungen kümmern ist beeindruckend. Wenn wir im Besprechungsraum sitzen und die Kinder von außen aus dem Innenhof durch die Scheiben schauen, dann zaubert uns das jedes Mal ein Lächeln ins Gesicht“, sagte Clemens Tönnies.

Bei einer kleinen Feier war es nun ein Zauberer, der den Kindern leuchtende Augen bescherte. Im Beisein von Xenia Dik, Geschäftsführerin des DRK-Ortsvereins, und Franz Westhoff, stellvertretender Vorsitzender des DRK Rheda-Wiedenbrück, überreichte Margit Tönnies zudem Geschenke für die drei Gruppen. Im kommenden Jahr soll dann die große Feier nachgeholt werden. „Dann feiern wir eben unseren 11. Geburtstag und hoffen, dass wir dann auch ehemalige Kita-Kinder und deren Eltern begrüßen können“, fügt Iris Hansel hinzu. Das Team freue sich schon jetzt auf das Wiedersehen.

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Wissenssammlung für Bau tierwohlgerechter Ställe online

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„Stallbau-Konzepte der Zukunft“

Wissenssammlung für Bau tierwohlgerechter Ställe online

Rheda-Wiedenbrück, 8. Juli 2021 – Der Lebensmitteleinzelhandel verändert sein Fleischsortiment immer mehr in Richtung Tierwohl. Sowohl im Bereich Rind und Schwein als auch im Bereich Geflügel sollen die Produkte nach und nach auf höhere Tierwohlstufen umgestellt werden. Eine Umstellung auf die Haltungsform 3 erfordert einen Um- oder Neubau von Ställen. Und genau dafür hat die Tönnies Unternehmensgruppe nun gemeinsam mit dem Experten Rudi Wiedmann ein Umbau-Handbuch veröffentlicht.

Erste Partner im Lebensmitteleinzelhandel haben angekündigt, den Umfang in den Haltungsstufen 3 und 4, die bisher nur in der Nische vermarktet wurden, deutlich auszuweiten. Das Rheda-Wiedenbrücker Lebensmittelunternehmen Tönnies hat viele Landwirte in dieser Zeit für den Erfahrungsaustausch zusammengebracht und die gemeinsamen Stallbaulösungen weiterentwickelt. Auch Rudi Wiedmann ist seit vielen Jahren Experte für den Bau von Außenklimaställen. Aus den gebündelten Erfahrungen ist ein gemeinsames Handbuch entstanden, das jetzt online abrufbar ist. „Es ist als Nachschlagewerk gedacht und gibt gute und konkrete Anregungen“, erläutert Dr. Wilhelm Jaeger, verantwortlich für die landwirtschaftliche Abteilung der Firma Tönnies. „Bisher sind die bereits realisierten Stallbaulösungen auf den landwirtschaftlichen Betrieben vielfältig, jeder Landwirt bringt seine eigenen Vorstellungen ein.“

Das Handbuch „Schweinestall der Zukunft – Konzepte für eine nachhaltige Schweinehaltung“ zeigt verschiedene Um- oder Neubaulösungen auf. An praxisnahen Beispielen und mit zahlreichen Bildern und Grafiken werden die Herausforderungen und Lösungen erläutert. Dabei geht es sowohl um die Tierwohlanforderungen, aber auch um Anforderungen in den Bereichen Umwelt, Emissionsschutz, Nachhaltigkeit, Ökonomie und Vermarktung. „Wir teilen mit dieser Ausarbeitung unsere Erfahrungen und sind uns sicher, damit nahezu jedem interessierten Landwirt wertvolle Hilfestellungen beim möglichen Um- oder Neubau der Ställe bieten zu können“, ergänzt Franziska Budde aus der landwirtschaftlichen Abteilung bei Tönnies.

Die Ankündigung des Lebensmitteleinzelhandels zur Ausweitung der Haltungsform 3 und 4 sieht das Unternehmen als klares Bekenntnis für die landwirtschaftliche Nutztierhaltung in Deutschland, gleichzeitig aber auch als Signal an die Politik, jetzt die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen „Die Umsetzung der Pläne der Borchert-Kommission ist zwingende Voraussetzung für die Realisierung von mehr Tierwohl auf den Betrieben“, sagt Dr. Wilhelm Jaeger. Für den Umbau der Ställe seien nun die Voraussetzungen zu schaffen: Kriterien und Finanzierung müssen stehen, der Umbau der Ställe zudem unbürokratisch möglich sein. Es gelte, das Bau- und Umweltrecht so anzupassen, dass die „Stallbaubremse“ gelöst werde. „Für Betriebe, die ihre Ställe aus verschiedenen Gründen nicht öffnen können, müssen ebenfalls Möglichkeiten der Anerkennung einer Weiterentwicklung von Tierwohlmaßnahmen bestehen“, ergänzt Jaeger. Höheres Tierwohl durch höhere Aufwendungen in den Ställen müssten auf den landwirtschaftlichen Betrieben auch einkommenswirksam werden.

Die Firma Tönnies fährt seit vielen Jahren gemeinsam mit den Kunden im Lebensmitteleinzelhandel Programme in allen Haltungsformen „Wir garantieren allen Landwirten aller Haltungsformen eine Zukunftsperspektive“, sagt Clemens Tönnies, geschäftsführender Gesellschafter.

Alle Infos zum Stallbau-Handbuch gibt es unter http://stallbau.toennies.de

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Digitale Betriebsführung gewährt Einblicke in Tönnies-Produktion

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Online-Angebot

Digitale Betriebsführung gewährt Einblicke in Tönnies-Produktion

Rheda-Wiedenbrück, 02. Juli 2021 – Wie wird bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück gearbeitet? Und wie sehen eigentlich die Schlachtung und die Zerlegung aus? Fragen wie diese hat der Lebensmittelkonzern vor der Corona-Zeit den unzähligen Besuchergruppen mehrmals die Woche bei einer umfangreichen Führung beantwortet. Um auch weiterhin Transparenz zu zeigen, geht das Rheda-Wiedenbrücker Familienunternehmen nun neue Wege: Seit dieser Woche können Interessierte online eine digitale 360-Grad-Tour durch den Betrieb machen.

Mehr als ein Jahr ist es nun her, dass Tönnies seine vorerst letzte Besuchergruppe durch das Werk an der Gütersloher Straße geführt hat. „Im Jahr haben wir hier mehreren Tausend Interessierten unsere Betriebsstätte gezeigt“, sagt Tönnies-Geschäftsführer André Vielstädte. „Durch Corona und die immer noch erhöhten Präventionsmaßnahmen sind die Führungen aber auf nahezu null heruntergefahren.“ Um dennoch möglichst vielen Interessierten einen Einblick in die Produktion der hochwertigen Lebensmittel zu geben, hat das Unternehmen eine digitale Betriebsführung erarbeitet.

„Wir stehen voll hinter unserer Produktion und unseren Abläufen. Da haben wir nichts zu verstecken – im Gegenteil“, erläutert Andrè Vielstädte. „Viele Besucher haben uns immer wieder geschildert, wie beeindruckend sie die Führung und unser Werk fanden.“ Daher laute das Motto auch weiterhin: Volle Transparenz. So können die virtuellen Besucher sich durch den gesamten Prozess der Lebensmittelgewinnung klicken: Tönnies zeigt die Anlieferung der Tiere am Wartestall, den Zutrieb zur Betäubung, die Schlachtung und Zerlegung, den Versand und die Logistik. „In der digitalen Führung zeigen wir alles, was wir den Besuchern bei einer normalen Führung vor Ort auch immer offen und transparent präsentiert haben“, fügt der Geschäftsführer hinzu. „Uns ist es wichtig zu zeigen, wie wir arbeiten.“

An mehreren Tagen sind die verschiedenen Stationen der Produktion mit einer 360-Grad-Kamera aufgenommen worden. „Dadurch hat der digitale Besucher die Möglichkeit, sich komplett in alle Himmelsrichtungen zu drehen. So erhält man einen kompletten Einblick in die jeweiligen Bereiche“, führt Vielstädte weiter aus.

Eine Mitarbeiterin von Tönnies begleitet die Nutzer auf der Tour. Dabei erläutert sie Wissenswertes zum Unternehmen und zu den Bereichen der Produktion. Mit der digitalen Betriebsführung geht das Familienunternehmen aus Rheda-Wiedenbrück einen Weg, den bislang noch kein Mitbewerber der Branche gegangen ist. „Wenn wir darüber reden, dass der Verbraucher zu wenig über die Landwirtschaft weiß, dann gilt das auch für die Lebensmittelproduktion. Hier wollen wir mit unserer digitalen Tour nun Abhilfe schaffen“, unterstreicht Geschäftsführer André Vielstädte. Aufrufbar ist die digitale Betriebsführung unter www.toennies.de/digitale-betriebsfuehrung/