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50 große Bäume zum 50. Geburtstag - Tönnies beschenkt Flora-Westfalica-Park

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Aktion zum Firmenjubiläum

50 große Bäume zum 50. Geburtstag – Tönnies beschenkt Flora-Westfalica-Park

Rheda-Wiedenbrück – 12. November 2021 – Eigentlich ist es gang und gäbe, dass man zum Geburtstag beschenkt wird. Doch für die Tönnies Unternehmensgruppe war und ist es selbstverständlich, rund um den 50. Geburtstag auch etwas zurückzugeben. Am Freitag haben Clemens Tönnies und der künftige Finanzvorstand Carl Bürger 50 große Bäume an den Flora-Westfalica-Park in Rheda-Wiedenbrück übergeben.

Den ersten Baum, eine große Eiche, pflanzten beide unter tatkräftiger Mithilfe u.a. von Bürgermeister Theo Mettenborg selbst ein. „Wir sind tief in Rheda verwurzelt. Hier fiel der Startschuss für unser Unternehmen. Das kleine Pflänzchen ist über die vergangenen 50 Jahre stattlich gewachsen“, sagte Clemens Tönnies bei der Pflanz-Aktion. „Mein Bruder Bernd wäre sicherlich stolz auf unsere Entwicklung“, fügte er hinzu.

Er nannte gleich drei Gründen, warum sich die Unternehmensgruppe für dieses besondere Geschenk an die Stadt Rheda-Wiedenbrück und den Flora-Westfalica-Park entschieden hatte: Der Baum stehe symbolisch für die stabile Einheit, ein verlässlich Stück Natur und ein Mitlöser der Probleme rund um die Erderwärmung. „Rheda-Wiedenbrück ist meine Heimat. Daher war es für uns klar, dass wir zum 50. Geburtstag auch diese 50 großen Bäume pflanzen“, betonte Clemens Tönnies. Denn der Park sei etwas Besonderes, die „grüne Lunge zwischen beiden Stadtteilen“.

Der designierte Finanzchef der Gruppe, Carl Bürger, unterstrich mit Blick auf die frisch gepflanzten Bäume die Nachhaltigkeits-Anstrengungen des Rheda-Wiedenbrücker Unternehmens. „Wir haben Anfang 2020 die t30-Agenda veröffentlicht. Sie ist die Maxime, die uns täglich antreibt: Wir wollen nachhaltig Lebensmittel herstellen“, so der 34-Jährige, der im Januar die Nachfolge von Daniel Nottbrock als CFO der Gruppe antreten wird. Tönnies beschäftigte sich weiter intensiv mit dem Abbau fossiler Brennstoffe, treibe alternative Energien und E-Mobilität voran. „Unser Ziel ist eine möglichst klimaneutrale Produktion“, führte Bürger weiter aus, um dann selbst nach dem Spaten zu greifen und mit anzupacken.

„Unser Flora-Park ist der Herzstück der Stadt. Daher sind wir sehr dankbar, dass Tönnies genau hier die Bäume pflanzen möchte. Sie werden dem Park viel Vitalität verleihen“, sagte das Stadtoberhaupt, Bürgermeister Theo Mettenborg. Im gesamten Park in Rheda-Wiedenbrück verteilt können die Besucher jetzt die 50 verschiedenen Bäume bestaunen. „Hoffen wir, dass sie ebenfalls schnell Wurzeln schlagen“, fügte Clemens Tönnies hinzu.

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Tönnies treibt Diskussion zur Transformation der Fleischbranche voran

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Symposium der Tönnies Forschung

Tönnies treibt Diskussion zur Transformation der Fleischbranche voran

Berlin, 8./9. November 2021 – Beim 5. Symposium der Tönnies Forschung trafen sich 130 hochkarätige Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft, Nichtregierungsorganisationen, Politik, Landwirtschaft sowie dem Lebensmitteleinzelhandel in Berlin. Neben Berichten zu aktuellen Forschungsprojekten im Bereich Tierschutz standen Fragen zur Transformation der Tierhaltung in Deutschland im Fokus der Gespräche. Dabei forderte Clemens Tönnies Politik und alle Akteure in der Lebensmittelkette dazu auf die Transformation der Nutztierhaltung, hin zu mehr Tierwohl und Klimaschutz, voranzutreiben, nicht ohne sich selbst und sein Unternehmen in die Pflicht zu nehmen.

Den Auftakt machte Bundeslandwirtschaftsminister a.D. Jochen Borchert, Vorsitzender des Kompetenznetzwerk Nutztierhaltung. Er verdeutlichte seine Empfehlungen für die Zukunft der Nutztierhaltung in Deutschland und stellte eine klare Forderung an die neue Bundesregierung: „Es braucht jetzt die politische Weichenstellung pro Umbau der Tierhaltung.“ Andernfalls sei der historisch einmalige Agrarkonsens von Umwelt, Tierschutz und Landwirtschaft zunichte gemacht. Offiziell eröffnet wurde das Symposium von Prof. Dr. Hans-Joachim Bätza, Vorsitzender des Kuratoriums der Tönnies Forschung. Die wissenschaftlichen Impulse von Dr. Sarah Blim, Prof. Dr. Hartwig Bostedt, Mirjam Lechner und Prof. Dr. Gerald Reiner stellten mit ihren Berichten zu den von der Tönnies Forschung unterstützten Projekte fachliche Durchbrüche in der Tierwohlforschung dar. So hat Prof. Reiner in seinem Projekt an der Universität Gießen in den vergangenen zwei Jahren gezeigt, dass die Nekrosen-Erkrankungen von Schweinen und auch das sogenannte Schwanzbeißen zu einem erheblichen Teil genetisch bedingt sind. Mit diesem Wissen kann in der Tierzucht gezielt gearbeitet werden, in dem für diese Erkrankung weniger anfällige Tiere eingesetzt werden.

Im anschließenden gesellschaftlichen Diskurs des Symposiums machte der Vorsitzende der Agrarministerkonferenz, Minister Wolfram Günter vom Bündnis 90/Die Grünen und Staatsminister für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft des Freistaats Sachsen klar, dass es aufgrund gesellschaftlicher Anforderungen mit Blick auf Tierwohl, Klimaschutz und Erhalt der Biodiversität einen Umbau der Nutztierhaltung zwingend braucht. Auch wenn Landwirte, Produzenten, Handel, Politik, NGOs teils unterschiedliche Interessen in der Nutztierhaltung haben, so resümierte Günter, müsse gemeinsam die Akzeptanz für die Nutztierhaltung erhalten bleiben.

Wie die neu gewählte Bundesregierung den Umbau in der Koalitionsvereinbarung festlegen und anschließend umsetzen sollte, darüber diskutierten in einer lebhaften Debatte der Präsident des Bauernverbandes Schleswig-Holstein Werner-Schwarz, der stv. Vorsitzende des Kuratoriums der Tönnies Forschung Prof. Dr. Dr. Kai Frölich, Kommunikationsdesigner und Food-Aktivist Hendrik Haase, Bundeslandwirtschaftsminister a.D. Jochen Borchert sowie der Vorsitzende der Agrarministerkonferenz Wolfram Günter. „Alle müssen an einem Strang ziehen und eine interdisziplinäre Zusammenarbeit ist unabdingbar“, erklärte Frölich. Mit großer Zustimmung des Auditoriums bekannte sich zum Abschluss der Debatte auch der ALDI Geschäftsführer Tobias Heinbockel mit seiner Wortmeldung zur Transformation der Branche und dem von Aldi kürzlich veröffentlichten Positionspapieres „Haltungswechsel“. Vertreter aller Repräsentanten des Lebensmitteleinzelhandels bekundeten ihre Bereitschaft, am Aufbruch einer ganzen Branche mitzuwirken, im Interesse der deutschen Landwirtschaft.

Unmittelbar an den Verbraucher gerichtet ist auch der diesjährige Gewinnerbeitrag des mit 10.000 € dotierten Bernd-Tönnies-Preis. Preisträgerin und SR-Redakteurin Sigrid Born-Berg zeigt mit ihrem Fernsehbeitrag „Ethik oder Etikettenschwindel – Biofleisch – Zwischen Tierwohl und Trittbrettfahrern“ u.a. auf, welchen Beitrag Fleischkonsument*innen leisten können, um Tierwohl und Klimaschutz zu unterstützen. Born-Berg nahm den Preis im Rahmen der feierlichen Abendveranstaltung des Symposiums von Laudatorin und Jurymitglied Martina Lenk entgegen.
Die Veranstaltung wurde Corona bedingt unter strikter 2-G-Regel durchgeführt.

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SWR-Journalistin Sigrid Born-Berg mit Bernd-Tönnies-Preis ausgezeichnet

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Bernd-Tönnies-Preis verliehen

SWR-Journalistin Sigrid Born-Berg nimmt Auszeichnung entgegen

Berlin/Rheda-Wiedenbrück, 09. November 2021 – SWR-Redakteurin Sigrid Born-Berg ist die Preisträgerin des Bernd-Tönnies-Preises. Die Fachjury der Tönnies Forschung überreichte ihr die Auszeichnung im Rahmen des 5. Symposiums am Montagabend im Berliner Spreespeicher. Die SWR Redakteurin erhält einen der höchstdotierten Medienpreise für ihre TV-Reportage „Ethik oder Etikettenschwindel – Biofleisch zwischen Tierwohl und Trittbrettfahrern“. Zu der hochkarätig besetzten Veranstaltung hatte die gemeinnützige Tönnies Forschung Vertreter aus Wissenschaft, Medien, NGOs, Politik, Industrie und Handel eingeladen.

In der Begründung der Jury heißt es, Born-Berg sei es mit viel Fingerspitzengefühl gelungen, die Zuschauerinnen und Zuschauer in ihrem Fernsehbeitrag mit auf eine informative und richtungsweisende Achterbahnfahrt der Gefühle zu nehmen, ohne dabei aber den Zeigefinger zu heben. Einstimmig von der Jury beschlossen, erhält Born-Berg daher für ihren Beitrag den mit 10.000 Euro dotierten „Bernd-Tönnies-Preis für Tierschutz in der Nutztierhaltung 2020“. Die Autorin setzte sich damit gegen zahlreiche Mitbewerberinnen und Mitbeweber aus namhaften Medienhäusern durch. Dieses Jahr gab es so viele Einreichungen wie nie, seit der Preis im Jahr 2011 ins Leben gerufen wurde.

Ausgezeichnet wurde die Journalistin von der gemeinnützigen Tönnies Forschung bereits im März 2020, konnte den Preis aber erst jetzt im Rahmen des coronabedingt mehrmals verschobenen „Symposiums der Tönnies Forschung“ in Berlin entgegennehmen. Das Anliegen der Tönnies Forschung ist die Verbesserung des Tierwohls und des Tierschutzes in der Nutztierhaltung. Dazu gehört ebenso der verantwortungsbewusste Umgang des Landwirtes mit dem Tier sowie des Verbrauchers mit dem Produkt Fleisch. Die Zuschauerinnen und Zuschauer konnten sich vergewissern, dass es eben genau diese Themen sind, die Born-Berg umtreiben und die sie in ihrem Beitrag in der Frage zugespitzt hat: „Ist das Biosiegel ein Garant für ein würdiges Tierleben?“ Vom Saarländischen Rundfunk produziert und zur besten Sendezeit kurz vor Weihnachten 2019 in der ARD ausgestrahlt , hat die Autorin es geschafft, eine handwerklich hervorragende Arbeit zu zeigen und dabei in 45 Minuten den gesamten journalistischen Werkzeugkasten zu bedienen.

Das Besondere an dem Beitrag? „Immer dann, wenn der Zuschauer schon wegen der EU-Verordnungen, die für das Tierwohl völlig unzureichend scheinen, und gezeigten Bildern innerlich auch für Bio-Fleisch die Flinte ins Korn werfen will, holt uns die Autorin wieder ab, zeigt die Guten der Branche und wie es gehen kann“, erklärt Laudatorin und Jurymitglied Martina Lenk, die die journalistische Fortbildung an der ARD.ZDF medienakademie, dem größten Fortbilder für Medienschaffende in Deutschland, leitet.

Neben Info-Grafiken, Beiträgen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Fachleuten, Zuschauerinnen und Zuschauern sowie nach extremen Bildern und Abgründen zeigt Born-Berg immer wieder konstruktive Elemente und Ideen auf, wie statt eines „Weiter so“ ein Umdenken in der Tierhaltung gelingen kann: Wie beispielsweise männliche Küken wirtschaftlich auskömmlich aufgezogen werden können, wie Hühnerställe und frisches Grün zusammenpassen und wie der Verbraucher selbst viel bewirken und mitanpacken kann. „Die Siegerin befasst sich mit vielen Fragen, die die Gesellschaft und jeden einzelnen von uns umtreiben. Damit trifft sie einfach den Nerv der Zeit. Grundlage dabei sind u.a. wissenschaftlich nachprüfbare Forschungserkenntnisse, ihr Ziel ist die Verbesserung des Tierwohls. Dafür stehen wir, das fördern wir und daher freuen wir uns sehr über den auszeichneten Siegerbeitrag. Der entspricht genau dem Anspruch von Clemens Tönnies und dem der Kuratoriumsmitglieder, gesellschaftliche Debatten anzustoßen und Impulse zu setzen“, unterstreicht Kuratoriums- und Jurymitglied Mechthild Bening.

Bildzeile: Martina Lenk (Jurymitglied), Preisträgerin Sigrid Born-Berg, Mechthild Bening (Tönnies Forschung) und Clemens Tönnies.

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Tönnies-Landwirte: Verzicht auf Regenwald-Soja ab Ende 2022

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Fortsetzung der Nachhaltigkeits-Strategie

Tönnies-Landwirte: Verzicht auf Regenwald-Soja ab Ende 2022

Rheda-Wiedenbrück, 05. November 2021 – Lebensmittelproduzent Tönnies geht den nächsten Schritt in seiner Nachhaltigkeitsstrategie: Ab Ende 2022 wird der Lebensmittelproduzent Tönnies bei der Fütterung der Schweine in Deutschland auf den Einsatz von ausschließlich nachhaltigen Eiweißfuttermitteln setzen. „Der komplette Verzicht auf Soja aus Regenwaldgebieten und wertvollen Savannen Südamerikas ist unser Beitrag zur Rettung der wichtigen, ökologischen Ressourcen für die Welt und das Klima“, erläutert Clemens Tönnies, geschäftsführender Gesellschafter.

„Mit einem umfangreichen Maßnahmenbündel und dem Einsatz von vorwiegend einheimischen Eiweißpflanzen in der Tierfütterung leisten wir unseren Beitrag dazu, die Nachhaltigkeit unserer Lebensmittelproduktion weiter voranzutreiben.“ Mit diesem Schritt setzt Tönnies seine Entwicklung in diesem Bereich fort, die 2017 mit dem Fütterungskonzept „Toniso“ begonnen hat. Denn dadurch konnte der Einsatz von Soja in der Fütterung in den vergangenen vier Jahren um 25 Prozent reduzieret werden.

In Kooperation mit führenden Futtermittelherstellern arbeitet das Rheda-Wiedenbrücker Familienunternehmen nun an alternativen Lösungen, um in Zukunft ausschließlich nachhaltiges Soja für die Fütterung zu verwenden und den Einsatz heimischer Eiweißpflanzen zu stärken. Ab Ende 2022 akzeptiert Tönnies dann keine Schweine mehr aus Deutschland, die mit Soja aus Regenwaldgebieten gefüttert wurden. „Der Umstieg auf nachhaltige Eiweißfuttermittel ist zwingend. Konstruktive Gespräche mit der Futtermittelwirtschaft haben uns in unserem Ansatz bestärkt, dass die Umstellung auf regenwaldfreies Soja möglich ist“, ergänzt Dr. Wilhelm Jaeger, Leiter der Tönnies Landwirtschaftsabteilung.

Die dabei eventuell entstehenden Mehrkosten sollen über den Verkauf der Fleischprodukte für die Landwirte erwirtschaftet werden. „Wir müssen bei diesem nächsten Schritt unserer Nachhaltigkeitsstrategie zwingend unsere landwirtschaftlichen Erzeuger mitnehmen, um die notwendige Transformation voranzutreiben“, betont Clemens Tönnies.

Der Verzicht auf Regenwald-Soja ist ein weiterer Baustein in der T30-Nachhaltigkeits-Strategie des Unternehmens. Der Maßstab von Tönnies ist es, nachhaltig Lebensmittel zu produzieren. „Dafür schließen wir Kreisläufe und arbeiten ressourcenschonend“, sagt der Unternehmens-Chef.

Zum Hintergrund:

Der Anbau von Soja in einer vielfältigen Fruchtfolge ist grundsätzlich positiv. Die Pflanze ist als Leguminose in der Lage, den Stickstoffhaushalt des Bodens und das Bodenleben zu bereichern. Inakzeptabel ist Sojaanbau, wenn dafür Regenwälder und Grasland vernichtet werden und große Monokulturen entstehen. Seit 1960 hat sich die globale Anbaufläche von Soja auf 100 Millionen Hektar weltweit vervierfacht, mit dramatischen negativen Folgen für Mensch und Umwelt. Tönnies sieht sich Kraft seiner Marktstellung in der Verantwortung, Wege zur Nachhaltigkeit aufzuzeigen und selbst zu beschreiten.

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Borchert, Tönnies und Vertreter des Handels besuchen Landwirt in Rheda

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Berufsverband Rindermast besucht Rinderkompetenzzentrum in Badbergen

Badbergen, 05.11.2021 – Zu einer Besichtigung und einem Austausch am Rinderkompetenzzentrum Badbergen der Tönnies Unternehmensgruppe hat das Familienunternehmen Vertreter des Berufsverbandes Rindermast eingeladen. In einem konstruktiven Gespräch wurden fachliche sowie politische Themen und Meinungen ausgetauscht. Währenddessen wurde über das Borchert-Papier, die Haltungsformendebatte des LEHs und die Zukunftsperspektiven in der Landwirtschaft diskutiert. Begrüßt wurden sie unter anderem von Ulrich Steinemann, Leiter der Division Rind bei Tönnies, Gunnar Rohwäder, Manager Landwirtschaft bei Tönnies sowie Matthias Meyer, Einkaufsleiter für Lebendvieh Rind bei Tönnies.

Besonders spannend für die Verbandsvertreter, die sich vor rund einem Jahr zum Berufsverband Rindermast zusammengeschlossen haben, war der Rundgang durch die Produktion des Rinderkompetenzzentrums. Im Zuge der Übernahme und des Ausbaus des Standortes 2017 durch die Tönnies Unternehmensgruppe wurde die Rinderzerlegung in Rheda-Wiedenbrück komplett nach Badbergen verlagert. Seither hat die Unternehmensgruppe intensiv in Tierschutzmaßnahmen, den Neubau des Innereien-Kompetenz-Zentrums, neue Kühlräume zur Kapazitätserweiterung sowie den Neubau der Rinderzerlegung und einer Beef Patty Produktion investiert. „Wir haben unsere Rindfleischkompetenz am Standort Badbergen gebündelt, um die Rinderzerlegung weiter zu modernisieren und auszubauen“, sagt Ulrich Steinemann, Leiter der Division Rind bei Tönnies. Die Besucher des Berufsverbandes Rindermast waren gänzlich beeindruckt von der hochmodernen Produktion. Vertreten wurde dieser unter anderem von Geschäftsführer Matthias Lambers und weiteren Rindermästern aus Deutschland.

Gemeinsam haben die Teilnehmer gute Ansätze für die weitere Zusammenarbeit gefunden. Die Unternehmensgruppe Tönnies ist Partner der Landwirtschaft und legt viel Wert auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Landwirten und Berufsvertretern. Deshalb freuen sich beide Seiten auch zukünftig über weitere konstruktive Austausche und Treffen.

 

Bildzeile: Gunnar Rohwäder, Manager Landwirtschaft bei Tönnies (1.v.l.), Verbandsgeschäftsführer Matthias Lambers (4.v.l.), Tönnies-Divisonsleiter Rind Ulrich Steinemann (7.v.l.) und Tönnies-Einkaufsleiter für Lebendvieh Rind Matthias Meyer (1.v.r.)

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Borchert, Tönnies und Vertreter des Handels besuchen Landwirt in Rheda

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Transformation der Landwirtschaft

Borchert, Tönnies und Vertreter des Handels besuchen Landwirt in Rheda

Rheda-Wiedenbrück, 04.11.2021 – Wenn in diesen Tagen die Koalitionsverhandlungen in Berlin für die künftige Bundesregierung laufen, dann ist auch der Bereich Landwirtschaft eines der großen und wichtigen Themen von SPD, Grüne und FDP. Dabei dreht sich (fast) alles um die Vorschläge der „Borchert-Kommission“. Gemeinsam mit Jochen Borchert selbst und Vertretern des Handels hat sich Clemens Tönnies in dieser Woche vor Ort bei einem Landwirt angeschaut, wo die Reise der Transformation der Landwirtschaft hingehen kann und wo es vor allem noch hakt.

Der landwirtschaftliche Betrieb in Rheda-Wiedenbrück hat vor einigen Jahren mit Unterstützung von Tönnies einen neuen Schweinestall der Haltungsform 3 für rund 600 Tiere gebaut. „Für mich war damals schon klar: Wenn ich neu baue, dann einen Außenklima-Stall“, erläuterte der Landwirt beim Vor-Ort-Termin. Auch ohne vorherige Abnahmegarantie ging er das Risiko ein – und wurde belohnt: Tönnies war Brückenbauer zwischen Landwirt und Handel, gemeinsam wurde ein neues Vermarktungs-Konzept entwickelt. Und das mit Erfolg.

Denn noch heute ist der Rheda-Wiedenbrücker mit seinem neuen Stall hochzufrieden. „Letztlich bin ich hiermit auch extrem flexibel, ich könnte von heute auf morgen auch wieder Konventionell, spezielle andere Programme oder Bio machen“, fügte der Landwirt hinzu.

Das Besondere an dem Stall: Von der nahegelegenen Straße aus kann man von außen in den Stall hineinschauen. Die Tiere können selbst durch eine Klappe rein- oder rausgehen. Zudem hat der Schweinebauer eine Kot-/Harntrennung installiert. Dadurch gibt es kaum Ammoniak-Bildung im Stall und es entsteht hochwertige Gülle für die Bestellung der Felder. Jochen Borchert lobte den Stall des heimischen Landwirts, stellte aber auch klare Forderungen an die Verhandlungspartner in Berlin: „Die Landwirte brauchen Planungssicherheit, sonst wandert die Nutztierhaltung in Deutschland ab – mit all seinen Folgen.“ Auch der Bauer selbst sprach sich eindeutig für die Umsetzung des erarbeiteten Papiers aus. „Dafür braucht es aber auch einen Abbau der Bürokratie und eine Vereinfachung des Baurechts“, so der Rheda-Wiedenbrücker beim Vor-Ort-Termin.

Clemens Tönnies lobte ausdrücklich die Ausarbeitung des ehemaligen Landwirtschaftsministers. „Was Jochen Borchert hier auf die Beine gestellt hat ist sensationell. Es ist ein nie da gewesener Konsens aller Beteiligten in der Kette, der NGOs und selbst der kritischen Geister“, so der geschäftsführende Gesellschafter der Tönnies Unternehmensgruppe. „Jetzt muss sich die Politik in Berlin auch dazu bekennen und die Umsetzung mit in den Koalitionsvertrag aufnehmen, damit die Landwirte in Deutschland eine Zukunftsperspektive haben.“ Gleichwohl betonte er erneut, dass Tönnies auch für diejenigen, die gerade erst konventionell neu- oder umgebaut haben, Vermarktungswege hat. „Wir lassen niemanden im Stich“, unterstrich Clemens Tönnies.

Business-Barbecue bei Tönnies

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Sponsorenabend vom SC Verl mit dem Deutschen Grillmeister

Business-Barbecue bei Tönnies

Rheda-Wiedenbrück, 05.10.2021 – Der Sportclub Verl hat seine Sponsoren zu einem leckeren und spannenden Business-Barbecue bei Tönnies in Rheda eingeladen. Neben den Spielern des SC Verl waren auch Trainer Rino Capretti, Fußball-Größe Heribert Bruchhagen und SC Verl-Präsident Raimund Bertels zu Gast. Ebenso war der amtierende deutsche Grillmeister Michael Hoffmann mit seinem Grillteam GutGlut dabei. Die rund 150 Gäste erwartete an diesem coronakonformen Abend im Werksrestaurant sowie angrenzenden Zelt bei Tönnies neben einem leckeren Buffet ebenfalls noch ein Wurst-Wettgrillen und ein Fußball-Talk.

Beim Grillwettbewerb um die beste Bratwurst konnte Hoffmann Gastgeber Clemens Tönnies, Trainer Rino Capretti und Heribert Bruchhagen den ein oder anderen Trick verraten, um die perfekte Bratwurst zu grillen. Am Ende konnte Gastgeber Clemens Tönnies mit seiner Bratwurst die Jury überzeugen. „Ich habe Clemens die letzten 30 Jahre den Fußball erklärt. Dann darf er mir auch gerne zeigen, wie man die perfekte Bratwurst grillt“, sagte Bruchhagen. Der ehemalige Fußballtrainer hat 15 Jahre lang Eintracht Frankfurt und bis 2018 den Hamburger SV geführt.

Das reichlich gefüllte Grillbuffet hatte währenddessen das Grillteam GutGlut mit Unterstützung vom Tönnies-Werksverkaufsleiter Jörg Nuhn sowie Sabrina Sudbrock bestückt. Der fünfmalige Deutsche Grillmeister besucht mit seinem Team international Meisterschaften und kennt sich mit allen Themen rund ums Grillen bestens aus. Dazu gab es leckere Getränke von Kajüte drinks, die ihr Repertoire an Cocktails präsentierten.

Durch den Fußball-Talk führte Marketingvorstand und Moderator Mario Lüke. Zusammen mit Clemens Tönnies, Heribert Bruchhagen, Rino Capretti und Reimund Bertels wurde über die aktuelle Fußball-Situation und die Anfänge des SC Verl geplaudert. „Ihr seid ein starker Verein. Das sieht man auch heute Abend ganz deutlich. Macht so weiter“, sagte Clemens Tönnies.

 

(Foto: Christian Geschke)

Tevex Logistics setzt ersten seriennahen E-Lkw von Daimler in Deutschland ein

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Pilotprojekt

Tevex Logistics setzt ersten seriennahen E-Lkw von Daimler in Deutschland ein

Rheda-Wiedenbrück, 04. Oktober 2021 – Tevex Logistics in Rheda-Wiedenbrück hat nachhaltigen Zuwachs in der Flotte: Die Logistiktochter der Tönnies Unternehmensgruppe hat den ersten E-Lkw im Einsatz. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um ein seriennahes Fahrzeug in der Erprobungsphase. Die Tevex Logistics ist dabei der einzige von insgesamt vier Projektpartnern des Herstellers Daimler überhaupt mit einem Kühl-Gliederzug. Die daraus resultierenden CO2-Senkungen sind Teil der Nachhaltigkeits-Strategie t30 der Unternehmensgruppe.

Optisch ist der eActros 300, so die offizielle Bezeichnung des Elektro-Lkw, kaum von den herkömmlichen Fahrzeugen zu unterscheiden. Doch eines fällt direkt auf: die Lautstärke, beziehungsweise die fehlende Lautstärke. Der 27-Tonner-Motorwagen auf Elektrobasis ist extrem leise, es sind keine typischen Motoren- oder Kühlaggregat-Geräusche zu hören – übrigens auch nicht im Fahrerhaus. „Das ist schon eine Sensation“, schwärmt Clemens Tönnies, geschäftsführender Gesellschafter.

Auf dem Weg zur Serienreife begleitet die Tevex Logistics die Entwicklung des eActros durch die Daimler Truck AG eng. „Wir testen die Erprobungsfahrzeuge im realen Tagesgeschäft. Sämtliche Daten, die erhoben werden, fließen in die Finalisierung hin zu einem Serienfahrzeug ein“, erläutert Dirk Mutlak, Geschäftsführer der Tevex Logistics. Die Tests durch den Rheda-Wiedenbrücker Experten für Ultra-Frische-Logistik ist erst einmal bis ins kommende Jahr geplant. „Je nach Verlauf ist aber auch eine gemeinsame Verlängerung des Projekts möglich.“

Bei der Tevex Logistics in Rheda-Wiedenbrück soll der neue eActros im Mehrschichtbetrieb zum Einsatz kommen. „Wir wollen damit unsere eigenen, hochwertigen Lebensmittel wie Schnitzelspezialitäten, Bratwurst und Co. täglich an verschiedene Kunden im erweiterten Nahverkehrsbereich ausliefern“, sagt Dirk Mutlak. In Summe rechnet das Unternehmen so mit bis zu 600 Kilometern Fahrtstrecke pro Tag. Geladen wird der E-Lkw an der Ladesäule auf dem heimischen Werksgelände. „Die Infrastruktur dafür ist schon vor einiger Zeit geschaffen worden.“ Für die Ladezeit von 20 auf 80 Prozent rechnet der Hersteller mit gerade einmal einer Stunde.

Durch den Einsatz des neuen Lkw auf Elektrobasis wird der CO2-Ausstoß auf null minimiert. „Wir wollen nachhaltige Lebensmittel produzieren. Daher reduzieren wir sukzessive alle Einflüsse in der Kette, auf die wir Einfluss haben bzw. auf die wir nehmen können. Die Logistik gehört dazu. Den klimaneutralen Antrieben gehört die Zukunft“, verdeutlicht Clemens Tönnies. „Wir diskutieren auch intensiv die Umstellung unserer Dienstwagenflotte wo möglich auf alternative Antriebe.“ Kurzfristig soll die Stromerzeugung dafür mit Photovoltaik-Anlagen auf dem Betriebsgelände gelingen.

Beim neuen E-Lkw handelt es sich um ein Mercedes Drei-Achs-Fahrgestell mit einem Doppelstock-Kühlaufbau und einer vollelektrischen Kühlmaschine. Technologisches Herzstück ist dabei die Antriebseinheit, eine elektrische Starrachse mit zwei integrierten Elektromotoren und Zwei-Gang-Getriebe. Eingebaut sind zudem sämtliche Assistenzsysteme wie Abbiege-, Brems- und Spurhalteassistenten, analog zum Actros 5, der vermehrt bei der Tevex Logistics im Einsatz ist.

Fleischgipfel

Clemens Tönnies fordert: „Zukunftsplan statt Abwrackprämie“

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Clemens Tönnies fordert:
„Zukunftsplan statt Abwrackprämie“

Rheda-Wiedenbrück, 15. September 2021 – Beim heutigen Fleischgipfel mit Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner stellt sich Unternehmer Clemens Tönnies hinter die landwirtschaftlichen Erzeuger: „Die gesamte Erzeugungskette, vom Sauenhalter, Mäster bis hin zum Schlachthof und Fleischverarbeiter macht seit Monaten finanzielle Verluste. Wir brauchen jetzt einen Zukunftsplan für die deutschen Bauern, mit kurzfristigen Corona-Hilfen wie es andere Branchen auch bekommen haben.“

Diese Corona-Folgen sind kein Strukturproblem der deutschen Landwirtschaft, sondern ein aktuelles Absatzproblem, schließlich fehlen Volksfeste, Familienfeiern, Gastronomie und Großveranstaltungen. „Wer jetzt Abwrackprämien fordert, der reißt die Ställe in Deutschland ab und baut sie in Polen, Spanien und Dänemark wieder auf. Für den ländlichen Raum ist die Nutztierhaltung ein essentieller Wirtschaftszweig. Hier ist die Politik gefordert einen Zukunftsplan aufzuzeigen. Schließlich ist eine nachhaltige Lebensmittelversorgung nur in regionalen Kreisläufen realisierbar.“

So hält auch das Bundesforschungsinstitut Thünen eine Reduktion der Tierzahlen für den falschen Ansatz. Ein verringertes deutsches Angebot würde ziemlich schnell dazu führen, dass das Fleisch aus anderen Ländern importiert würde, zu schlechteren Bedingungen des Tier- und Klimaschutzes.

„Die deutsche Erzeugungskette erlebt in dieser Pandemie eine schwere Absatzkrise. Daher brauchen wir jetzt kurzfristig die Corona-Hilfen“, sagt Clemens Tönnies. „Es ist gut, dass sich der deutsche Lebensmitteleinzelhandel zu Qualitätsfleisch aus Deutschland bekennt.“ Mittelfristig fordert Tönnies, dass sich die Politik zu den erhöhten Fördersätzen für Tierwohlställe bekennt und die Empfehlungen der Borchert-Kommission endlich umsetzt. „Wenn wir jetzt nicht handeln, erleben wir ein Höfesterben in Deutschland und Importzuwächse von tierischen Lebensmitteln.“

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Hochmoderne Lehrwerkstatt bei Tönnies eröffnet

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Azubis können Wissen praktisch vertiefen

Hochmoderne Lehrwerkstatt bei Tönnies eröffnet

Rheda-Wiedenbrück, 8. September 2021 – Endlich ist es soweit: Die neue firmeneigene und hochmoderne Lehrwerkstatt der Tönnies Unternehmensgruppe ist fertiggestellt. Auf einer Fläche von rund 250 Quadratmetern können die technischen Auszubildenden zukünftig ihre mechanischen und elektronischen Kenntnisse noch besser vertiefen. Unterstützt werden sie dabei von ihren Ausbildern. Zur offiziellen Eröffnung der neuen Räume am Standort in Rheda kamen auch Clemens Tönnies, Gesellschafter der Tönnies Unternehmensgruppe, und seine Frau Margit.

Für die firmeneigene Lehrwerkstatt wurden in den vergangenen Monaten mehrere Räume auf dem Betriebsgelände kernsaniert, renoviert und modernisiert.  Tönnies ist damit nicht mehr auf eine externe Lehrwerkstatt angewiesen. „Die Azubis sind jetzt viel näher am Geschehen dabei. Sie lernen nicht nur die Theorie aus der Ferne, sondern sind jetzt mittendrin“, sagt Jan Fuhrmann, Ausbildungsleiter der technischen Berufe. Er hat die Planung und Umsetzung der neuen Lehrwerkstatt mit seinen Kollegen vorangetrieben. Zukünftig können die Tönnies-Azubis hier praktisch arbeiten und ihre Kenntnisse unter anderem beim Schweißen, Drehen, Fräsen festigen. Für die Theorie gibt es einen zusätzlichen Schulungsraum mit Computern und Smartboard. Das Meisterbüro der Ausbilder befindet sich ebenfalls in der Lehrwerkstatt. Dadurch arbeiten die Azubis und Ausbilder eng zusammen und können schnell Feedback geben.

„Wir bilden hier nicht nur neue Fachkräfte aus, sondern Persönlichkeiten“, sagt Clemens Tönnies bei der Eröffnung. Die Nachwuchsförderung und Ausbildung ist dem Familienunternehmen besonders wichtig. Deshalb setzt Tönnies mit der hochmodernen Lehrwerkstatt neue Anreize für die Auszubildenden. 25 Azubis aus vier Lehrjahren und drei verschiedenen Berufsfeldern bildet das Familienunternehmen im technischen Bereich aktuell aus.

Die angehenden Fachkräfte zum Elektroniker, Mechatroniker und Industriemechaniker kümmern sich im laufenden Betrieb um die Instandhaltung, Wartung oder Fehlerbehebung von Maschinen, Förderbändern und Kühlung. Dabei sind aber auch immer wieder kreative Lösungen gefragt. Die Tönnies-Azubis werden dabei direkt in die praktischen Arbeiten miteinbezogen. „Hier muss niemand wochenlang danebenstehen und zugucken, sondern darf gleich mit anpacken. Und ehrlich: Häufig haben sie super Ideen, auf die wir alten Hasen nicht gekommen wären“, sagt Jan Fuhrmann.