Pressemitteilung

Weidemark weist Aussagen des DGB-Experten Piotr Mazurek zurück

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Weidemark weist Aussagen des DGB-Experten Piotr Mazurek zurück

Reaktion auf Kritik an Arbeitsquarantäne sowie Wohn- und Arbeitsbedingungen

Sögel, 21.10.2020 – Das Unternehmen Weidemark weist die aktuellen Aussagen des DGB-Experten Piotr Mazurek zurück. Mazurek hatte in einer Stellungnahme die Arbeitsquarantäne am Standort in Sögel kritisiert und die Arbeits- und Wohnbedingungen in der Branche im Allgemeinen als Ursache für Corona-Ausbrüche ausgemacht – trotz mehrerer wissenschaftlicher Belege für anderer Hauptursachen.
„Wir weisen die Kritik zurück, wonach die Wohnbedingungen Ursache für die Ausbreitung des Virus seien“, sagt Weidemark-Geschäftsführer Christopher Rengstorf. „Diese Aussagen basieren nicht auf tatsächlichen Fakten.“ Zwei voneinander unabhängige wissenschaftliche Untersuchungen zum Ausbruch in Rheda-Wiedenbrück (Prof. Exner, Uni Bonn, im Auftrag des Landkreises / Prof. Brinkmann, Helmholtz, unabhängig) kommen zu dem Ergebnis, dass unter den (notwendigen) klimatischen Bedingungen durch die Umluftanlagen in einem fleischverarbeitenden Betrieb Effekte entstehen, die man bis dahin nicht kannte.
Das unterscheidet Betriebe der Branche auch beispielsweise von der von Herrn Mazurek genannten Automobilindustrie. „Auf die wirklich belegten Erkenntnisse zum Ausbruchsgeschehen in Rheda-Wiedenbrück haben wir natürlich auch in Sögel mit adäquaten Schutzmaßnahmen reagiert“, sagt Rengstorf und verweist auf zahlreiche Maßnahmen wie etwa den Einbau von HEPA-Hochleistungsfiltern.
Zudem möchte Weidemark die in Sögel angewandte Maßnahme der Arbeitsquarantäne erläutern: „Herr Mazurek stellt es so dar, als ob es sich bei den Mitarbeitern in Arbeitsquarantäne um positiv Getestete oder um Kontaktpersonen handelt. Stattdessen sind es 240 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bislang KEINEN Kontakt zu positiv Getesteten hatten und selbst auch negativ getestet wurden“, stellt Rengstorf klar. Die Arbeitsquarantäne diene als wirkungsvolle Vorsichtsmaßnahme, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor dem großen allgemeinen Infektionsdruck im Emsland zu schützen. Die niedrige Fallquote bestätige das Unternehmen in ihrem Handeln, das selbstverständlich eng mit den Behörden vor Ort abgestimmt sei. Wir respektieren die Arbeit der Gewerkschaften, die ihre Interessen vertreten wollen. Bei diesem Vorhaben sollte man aber stets bei den Fakten bleiben.