Gruppe der CDU Legden-Asbeck besichtigt moderne Schlachtlinie und Kühlhäuser

LEGDEN, 28.11.2016 – Im Schlachthof hatten die meisten Mitarbeiter zwar schon Feierabend. Der Einblick war trotzdem interessant für die Gruppe der CDU, die am Montag gehüllt in weiße Schutzoveralls durch den Betrieb ging. Einige von ihnen kannten noch den alten Schlachthof, umso neugieriger schauten sie sich um. 2014 hatte die Tönnies- Gruppe den Schlachthof übernommen und rund drei Millionen Euro investiert.

„Nur die Wände sind noch geblieben“, erläuterte Geschäftsführer Josef Tillmann, der eigens aus Rheda-Wiedenbrück angereist war. Die Spuren der Montagsschicht waren noch zu sehen. Wie an den anderen fünf Tagen einer Woche wurden auch am Montag 250 Rinder geschlachtet, 50 in jeder Stunde. Die Gruppe, zu der auch die Landtagskandidatin Heike Wermer gehörte, folgten der „Linie“, von dem Punkt, wo die Tiere aus den Wartestall kommen und mit einem Bolzenschussgerät getötet werden, bis zum Kühlhaus, wo 1200 Rinderhälften langsam heruntergekühlt werden und nach 30 bis 40 Stunden dann zur Verarbeitung weitertransportiert werden.

80 Mitarbeiter, davon 20 Festangestellte, die anderen mit einem Werksvertrag, arbeiten hier. Gerne, so beantwortete Tillmann eine Frage, wolle der Betrieb sich am Standort Legden vergrößern, was aber bislang an der „Flächenproblematik“ scheitere. Im kommenden Jahr soll weiter investiert werden, so in die Abwasservorklärung. Für Tillmann war die Führung ein angenehmer Termin. Anderswo werde der Begriff Schlachthof eher als Schimpfwort verwendet. Anders in Legden:„Man merkt, der Schlachthof gehört mitzum Ort“, sagte er. „Wir sind gut aufgenommen worden.“

Quelle: Münsterland Zeitung vom 30.11.2016

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